
Samaná
ist eine Stadt und Administrationssitz der
gleichnamigen Provinz Samaná im Osten der
Dominikanischen Republik. Die Stadt, die mit
vollständigem Namen eigentlich Santa Barbara de
Samaná heißt, hat etwa 40.000 Einwohner. Die
Stadt wurde 1756 gegründet. 1946 zerstörte ein
Feuer die aus Holz gebaute Stadt komplett.
Das Leben der Stadt spielt sich am Malecón, der
Hafenpromenade ab. Dort befinden sich die
öffentlichen Gebäude und die größeren Hotels.
Vom Hafen aus werden Bootstouren zur nahe
gelegenen Insel Cayo Levantado und Whale
Watching-Touren angeboten. Viele Tagestouristen
besuchen besonders während der Paarungszeit der
Wale, in den Monaten Januar bis März die Stadt
Samaná und machen Bootstouren in die Bucht von
Samana. Zwischen der Stadt Samaná und Sabana de
la Mar ist eine Personenfähre in Betrieb. Die
Fähre fährt 2 mal am Tag und braucht 30 Minuten
für die Strecke. Es können auch kleine
Motorräder mitgenommen werden.

Die Provinz
Samaná umfasst die gleichnamige
Halbinsel im Norden der Dominikaischen Republik.
Provinzhauptstadt ist die ebenfalls gleichnamige
Stadt Samaná (Santa Barbara de Samaná) mit etwa
40.000 Einwohnern.
An der Nordseite der Halbinsel befinden sich
einige der schönsten Strände der Karibik
überhaupt. Sie ähneln mit ihrer dichten
tropischen Vegetation und den Kokospalmen, die
bis ins Meer reichen, zum Verwechseln den
Stränden des Südpazifiks.
Die größte Ortschaft neben Santa Barbara de
Samaná ist das Städtchen Las Terrenas, mit ca.
13.000 Einwohnern direkt am Strand und
ausgestattet mit vielen Hotels. Insgesamt ist
aber hier weit weniger Betrieb als in den anderen
Touristenhochburgen wie Punta Cana oder Puerto
Plata. Nahe dabei, in "El Portillo"
gibt es einen kleinen Flugplatz, von dem
Flugtaxis die Hauptstadt Santo Domingo in etwa 50
Minuten erreichen können.

Im November
2006 eröffnete der neue internationale Flughafen
El Catey (IATA-Code: AZS), der neuerdings von LTU
und Condor auch aus Deutschland direkt angeflogen
wird. Mit dem Auto dauert eine Fahrt von Santo
Domingo bis Samaná auf relativ guten Straßen
etwa 3,5 bis 5 Stunden. Aber besonders der
Ausblick von der die Halbinsel überquerenden
Straße, die über einen Gebirgskamm führt, auf
die Bucht von Samaná, ist einmalig schön. Die
Provinzhauptstadt Santa Barbara de Samaná hat
eigentlich wenig Sehenswertes. Ein chinesisches
Restaurant auf einem Hügel bietet auch einen
sehr schönen Blick auf die Bucht und billiges
Essen.

In der
Bucht von Samaná kann man von Dezember bis März
Buckelwale beobacheten, die zur Paarung dorthin
kommen. Die Bucht von Samaná, die 14 km breit
ist, kann man zwischen der Stadt Samana und
Sabana de la mar in einer Fähre überqueren, die
dazu 1 Stunde braucht und 2 mal täglich (Start
von beiden Seiten jeweils 8:00 und 15:00 Uhr)
verkehrt. Man kann sogar kleine Motorräder auf
die Fähre mitnehmen. Außerdem kann man
natürlich auch in gemieteten Booten Whale-watch
Touren unternehmen.
Samaná hat jedoch den Nachteil, weit ab von
jeder großen Stadt zu liegen. Und die
ungewöhnlich dichte überquellende tropische
Vegetation hat auch ihren Preis. Es regnet in
Samaná weit stärker und häufiger als in allen
anderen Gegenden der Dominikanischen Republik.
_
_
_
Links Samana:
Lageplan von Samana
Spiegelbericht Buckelwale in Samana
VOX-Video Buckelwale in Samana
Video Salto (Wasserfall) El Limon
Video Secretaria de Estado de
Tourismo
Video Samana Dominican Repubic
Video Samana town
|